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BEIM TIERARZT Chirurgie Die OP wird sowohl in Katzen wie in Katern unter Vollnarkose durchgefuehrt. Bei Katern werden beide Hoden entfernt, die Chirurgie ist sehr kurz und die Tiere erholen sich, sobald sie von der Narkose erwachen. Bei Katzen kann man beide Eierstoecke und die Gebaermutter (Ovariehisterektomie),
oder nur die Eierstoecke entfernen (Ovariektomie). Eigentlich sind beide
Operationen aehnlich, und der Tierarzt soll entscheiden welche Operation
durchgefuehrt werden soll. Man kann deshalb fast versichern, dass das einzige Risiko, eine unerwartete
Reaktion auf die Narkose ist. In Tierarztpraxen mit Erfahrung soll die
Chirurgie problemlos vom Tierarzt durchgefuehrt werden. Die einfachste Methode, eine schon kastrierte wilde Katze zu erkennen und somit vermeiden, sie mehrmals zu fangen, ist das Abschneiden einer Ohrenspitze. Vor allem bei Weibchen ist es sehr wichtig, da sie sonst wieder unter Narkose gesetzt werden muessen und der Bauchschnitt durchgefuehrt werden muss, bevor man feststellt, dass sie tatsaechlich doch kastriert sind ! Auch wenn man glaubt, man kann jede einzelne Katze der Gruppe gut erkennen, ist es moeglich, dass neue, sehr aenhliche Katzen ankommen, oder "unsere" Katzen zu einer anderen Katzengruppe wandern, und von andere Leute fuer die Kastration gefangen wird. Nach der Kastration und noch waehrend der Narkose wird die Rechte (manchmal auch Linke) Ohrspitze abgeschnitten. Entscheidet Euch immer fuer eine Seite. Wir machen es rechts, wie man auf den Bild (sogar aus 20 Meter Entfernung) deutlich sehen kann. Strassenkatzen benoetigen manchmal weitere tieraerztliche Behandlungen, ausser die Kastration. Unter Narkose koennen sie von Darmparasiten (Bandwuermer!) entwurmt und von Ohrmilben, Floehe oder Zecken befreit werden. Hiermit werden wir keine spaetere Ansteckungen vermeiden, aber wenigstens werden sie frei von Parasiten, waehrend der Erholung von der Chirugie sein und ihr allgemeine Gesundheitszustand gebessert. In Deutschland gibt es bestimmt Tierarztpraxen die mit Tierheime mitarbeiten, daran gewoehnt sind mit wilde Katzen umzugehen, und auch bereit sind Euch gut zu beraten. (In Madrid: Centro Veterinario ANAA). Nach der Kastration sollen sich die Katzen in eine saubere Transportbox erholen und von der Narkose erwachen. Normalerweise duerfen sie nach 12-24 Stunden zu ihrer gewohnten Umgebung zurueckgebracht werden. Sie sollen am selben Ort, wo sie gefangen wurden, befreit werden. Es ist ihr Revier und sie erkennen es sofort. Deutet der Tierarzt auf ein ernstes Gesundheitsproblem an, soll man entscheiden, ob die Einschlaeferung vielleicht doch nicht menschenfreundlicher ist, als die Katze krank zu befreien. Grosse infizierte Wunden, schlimme Atmungskrankheiten und andere unheilbare Probleme, koennen viel Leiden und ein qualvoller Tod fuer das Tier bedeuten. Der Transportbox soll lieber bedeckt bleiben bis wir die Katze befreien und bei der Befreiung die Tuer in unsere entgegengestetzte Richtung orientiert werden. Ueblicherweise rennen die Katzen sofort weg, falls es nicht der Fall ist, soll man einfach die Box leicht kippen, aber nie versuchen die Katze mit den Haenden anzufasen ! Katzenfallen koennen mit Bleichlauge gruendlich gereinigt werden und sollen immer mit geschlossene Falltueren aufbewahrt werden.
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