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KATZENVERHALTEN

Versuchen wir mal, wie eine Katze zu denken. Sie sind relativ kleine Tiere, sehr geschickt und intelligent, und obwohl richtige Raubtiere, sind sie auch leichte Beute, fuer groessere Tiere.

Hiermit koennen wir besser verstehen, warum Katzen so schuechtern und scheu, vor jede fremde oder angsterregende Situation reagieren.

Und so wird man auch verstehen, dass es nicht geeignet ist, schreiend hinter ihnen her zu laufen, und sogar versuchen sie zu schlagen. Das Einzige was wir so erreichen werden ist, dass unsere Katze grosse Angst vor uns hat und sich sofort versteckt, sobald sie uns ankommen sieht.

Um einen Hund zu erziehen, soll man doch etwas streng und autoritaer erscheinen, damit sie uns, als Boss des Familienrudels, respektieren. Katzen leben aber nicht in Rudel und sobald sie erwachsen sind und bei Nahrungsmangel, vermeiden sie andere Katzen, ausser fuer die Fortpflanzung.

Gruesst euch eure Katze, wenn ihr zu Hause ankommt, oder wenn ihr ihren Namen ruft, dann freut sie sich wirklich euch su sehen. Katzen tuen nur etwas, wenn sie wirklich wollen und das ist eben das Wunderbare an diese halbgezaehmte Haustiere! Trotzdem koennen wir, so wie bei Hunde, ihnen viel beibringen, indem wir ihr Verhalten bedingen.

Wie schaffen wir es dann, dass unsere Katze uns liebt, wenn sie anscheinend unsere Naehe nicht so sehr brauchen? Indem sie mit uns wohnen, sind sie eigentlich schon gezwungen zu akzeptieren, dass wir ihnen Schlafplatz, Futter, sauberer Katzenklo, Streicheleinheiten und Spiel besorgen. In einem Wort, sozialer Kontakt.

Ihr muesst immer den Liebesbedarf eurer Katze, vor allem nach einige Stunden Abwesenheit, entsprechen. Katzen passen sich unseren taeglichen Stundenplan an, so schlafen sie meistens, wenn wir unterwegs sind und sind aktiv, wenn wir zu Hause anwesend sind. Deshalb ist es wichtig, dass wir “da“ sind, wenn sie unsere Gesellschaft brauchen. Das heisst nicht, dass wir staendig hinter ihnen her laufen muessen, so werden wir nur eine Belaestigung fuer sie sein. Sie sollen selbst einigermasen entscheiden, wie die Beziehung verlaufen soll, und der soziale Kontakt mit uns soll nicht nur das Streicheln sein, denn genauso wichtig ist fuer ein Raubtier das Jagen (=spielen). Beides gleichverteilt, wird eine ideale Katzen-Mensch Beziehung bilden.

Einige Katzen sind viel zutraulicher als andere, das wird nicht nur genetisch bedingt, sondern auch von ihrer Erziehung beeinflusst.
Der beste Trick, eine ganz nette, liebe Katze zu besitzen, ist es zu schaffen, dass sie uns 100% anvertraut und keine Angst vor uns hat.

Haben wir das erreicht, wird sich die Katze gerne von uns Streicheln lassen und es sogar verlangen. Wie lange sie nun dieses Streicheln aushaelt, haengt nun wieder von der Katze ab. Einige liegen stundenlang neben uns und lassen sich gerne am Bauch kraulen, andere haben nach ein paar Minuten schon genug, und beissen sanft unsere Hand oder gehen fort (genauso wie sie mit einer anderen Katze tuen wuerden). Wir sollen uns nicht aergern, es ist nur ihre Form uns zu sagen, dass sie in Ruhe gelassen werden wollen.

Die Erziehung von Katzenkinder ist etwas verschieden als von einem neu erhaltenes erwachsenes Tier. Junge Katzen sollen wir “zwingen“ uns zu akzeptieren damit sie nicht immer alles machen koennen, was sie wollen. Auch wenn sie protestieren muessen wir sanft aber hartnaeckig versuchen, dass sie sich Pfoetchen und Bauch streicheln lassen und Augen, Ohren und Mund untersuchen lassen. Wir muessen mit ihnen problemlos umgehen koennen. Je mehr man ein Katzenbaby streichelt und in den Armen nimmt, desto zutraulicher wird es als erwachsenes Tier mit den Menschen sein.

Wenn wir eine ausgewachsene Katze zu uns nehmen, brauchen wir etwas Geduld bei schuechterne Tiere. Erst wenn wir ihr Zutrauen erworben haben, wird sie sich von uns gerne lieben lassen. Sie soll entscheiden, wann sie sich an uns annaehern will. Helfen koennen wir mit Leckerbissen, sanftes reden, singen, keine schnelle Bewegungen und interessante Spiele (aus einiger Entfernung, z.B mit einer Angelrute mit Maus, oder Feder, am anderen Ende).

Es wird bestimmt vorkommen, dass wir unserer Katze beschimpfen muessen. Die beste Methode ist immer die indirekte Strafe, wie z.B. spritzen mit einer Wasserpistole genau im Augenblick, wenn sie dabei erwischt wird, oder sie mit einem lauten Geraeusch zu erschrecken. Die Strafe soll sie nicht mit uns verknuepfen, wir haben damit ueberhaupt nichts zu tuen!

Mit doppelseitiger Klebefolie oder auch einige leere (mit Muenzen gefuellte) Dosen auf einer Oberflaeche, koennen wir vermeiden, dass die Katze gerne draufspringt. Wenn ihre Pfoten daran „kleben bleiben“, oder die Dosen runterfallen, wird sie es sich das naechste Mal besser ueberlegen.

Das sind nur Beispiele, mit denen wir es schaffen koennen, unsere Katze ein bisschen zu erziehen. Alle im Hause muessen einverstanden sein, wir muessen tausendmal die selben Sachen wiederholen, hartnaeckig bleiben und der Katze zeigen, dass wir doch der Boss zu Hause sein koennen, und nicht nur ihre private Dosenoeffner...

PSYCHISCHER WOHLSTAND: DAS SPIELEN

Katzen spielen sehr. Ein perfektes Leben waere fuer ihnen schlafen, spielen und fressen!

Meistens „sperren“ wir unsere Katzen in ein begrenztes Gebiet ein, wie unsere Wohnungen, und vermeiden somit ihren Zugang in diese freie Welt voller Abenteuer (und Gefahren!).

Falsch ist es aber, dass Katzen umbedingt Auslauf brauchen, um gluecklich zu sein. Sie werden ein laengeres und gesunderes Leben haben, wenn sie als Wohnungskatzen gehalten werden. Wir muessen dann aber auch, an ihrer geistigen Gesundheit denken. Wenn wir nichts dagegen unternehmen, wird sich eine Wohnungskatze LANGWEILEN.

Die Evolution der Katze fing schon seit 13 millionen Jahre an, sie wurden reine Fleischfresser, Einzelgaenger und Raubtiere. Also ist eine Katze gut vorbereitet, sich in einem Jagdgebiet zu bewegen, indem sie einerseits die Gefahren ausweichen, und anderseits die Beute aufspueren, auflauern und fangen. Dafuer haben Katzen erstaunliche sensorische Eigenschaften entwickelt: eine auch nachts (wenn Nagetiere aktiv sind), oder mit wenig Licht, hervorragende Sehfaehigkeit und ein so scharfes Gehoersinn, dass sie sogar faehig sind, die hohe Geraeuschfrequenz der Maeuse zu hoeren. Obwohl sie das Geruchssinn mehr fuer ihre soziale Kommunikation verwenden, ist es trotzdem viel empfindlicher als unserer und sogar den von einigen Hunden. Wenn wir auch ihre empfindliche Schnurrhaare mitzaehlen, sehen wir, dass sie sensorisch viel begabter als soziale Jaeger (Menschen, Woelfe...), die in Gruppen jagen, sind.

Um die Beduerfnisse einer Wohnungskatze zu kennen, muessen wir nur daran denken, wie eine Katze im Freien lebt.

Katzen widmen viel Zeit der Suche und Fangen von Beute, um somit ihr Futter zu erlangen. Das bedeutet nicht nur ein koerperlicher, sondern auch ein psychischer Aufwand. Aber dieses Problem verschwindet als geliebte Hauskatze, da die Besitzer sich daran kuemmern, dass ihr kein Futter fehlt. So muessen sie sich nicht mehr, ihr „taegliches Brot“ erarbeiten.

Was macht dann das Tier mit diesen vielen Stunden Freizeit?

Wenn wir ihr nichts interessantes anbieten, wird sie den ganzen Tag schlafen und fressen und uns nachts, um zu spielen aufwachen, unsere Fuesse unter der Decke „angreifen“ und fangen... alles moegliche tuen, um endlich etwas Aktivitaet in der Wohnung zu haben ! Und als aeltere Tiere werden sie dann dicke, gelangweilte Katzen sein. Sie werden jede Ecke im Hause kennen, und sich taeglich langweilen.

Das Gebiet von Auslaufskatzen veraendert sich staendig. Deshalb sollen wir, diesen Mangel an Stimuli bei Wohnungskatzen vermeiden, indem wir ihnen neue Gegenstaende, mit verschiedenen Geruch, wie Baumaeste, Pappkisten, Steine, oder ein Baumstamm, ins Haus bringen, damit sie alles erforschen und riechen koennen. Diese Abwechslung dient auch, die Katze selbstsicherer zu machen, denn sie wird jedes neue Ereigniss im Leben besser akzeptieren und nicht gleich als bedrohliche, stresserregende Situation empfinden.

Katzen brauchen es, dass ihre Sinnesorgane waehrend ihrer Wachstunden (ca. 8 Stunden am Tag), angeregt werden. Da sie als Welpen so abhaengig von ihrer Mutter sind und als Erwachsene meistens gesellig miteinander, brauchen auch Wohnungskatzen diesen sozialen Kontakt mit anderen Katzen und selbstverstaendlich mit uns Menschen.

Der Bedarf an Bewegung, Jagen, Erforschen, Vergesellschaften und sogar ihr Gebiet vor Fremde zu verteidigen, ist genauso wichtig fuer ihre psychische Gesundheit, wie das Fuettern und die Zuneigung ihrer Bezugspersonen.

Das heisst auf keinen Fall nicht, Katzen sollen als Wohnungskatzen ohne Auslauf nicht gehalten werden, sondern, dass die Besitzer dafuer verantwortlich sind, das Leben der Katze interessanter zu gestalten. Sie soll Spielzeuge zur Verfuegung haben, gute Aussichten vom Fenster, so dass sie stundenlang Voegel beobachten kann, und natuerlich unsere taegliche Spielpause mit ihr (wenigstens ein Mal am Tag 15 min.), wo sie aktiv springen, laufen und „die Beute“ fangen kann.

Nicht immer, wenn eine Katze laut miaut bedeutet es, sie will gefuettert werden. Sie verlangen nur unsere Aufmersamkeit. Anstatt immer den Futternapf zu fuellen, sobald sie etwas laestig werden, koennen wir mal versuchen mehr mit ihnen zu spielen.

Damit eine Katze sowohl ihr Koerper, wie ihr Koepfchen ausuebt, muessen wir ihr Raubtierinstinkt reizen. Die uebliche Phasenfolge der Jagd ist: besichten-auflauern-verfolgen-springen-beissen. Um das Kratzen und Beissen unserer Haende zu vermeiden, muessen wir nur nicht mit unseren Haenden spielen. Statt dessen sind Spielzeuge wie Angelruten mit Plueschmaeuse oder Federn wunderbare Spielzeuge, die als Beute durch die Wohnung von uns bewegt werden und von unserer Katze verfolgt und gejagt werden. Je mehr Erfolge unsere Katze bei dieser „Jagd“ erhaelt, desto selbstbewuster wird sie werden. Mit keinem einzigen Erfolg, wird die „Jagd“ fuer die Katze eine andauernde Frustration bedeuten.

Viele Katzen lernen auch schnell Papierbaelle oder Plueschmaeuse zurueckzubringen, sobald sie verstehen, dass wir ihnen die Spielzeuge wieder werfen werden. Es ist sehr lustig eine Katze beim spielen zu beobachten, wie sie ihre Sinnesorgane und Koerperbewegungen koordinieren. Das ist der grosse Unterschied zwischen einer gluecklichen Wohnungskatze oder ein gelangweiltes, teilnahmsloses Tier.

Mit etwas Phantasie kann man viele verschiedene Spielzeuge herstellen, mit denen sich unsere Katze beschaeftigen kann (Papierbeutel, Pappkisten, Ping-pongbaelle...) Man kann alle moegliche Spielzeuge in Tiergeschaefte kaufen, und die Einfachsten sind meistens auch die Beliebtesten. Wichtig ist es Neuigkeiten zu besorgen, um ihr Interesse zu behalten.

MIT DER KATZE SPAZIEREN

Wollt ihr, dass eure Katze doch die Aussenwelt erforscht, aber trotzdem kein Risiko annehmen, koennt ihr ein Katzengeschirr kaufen und mit ihr spazieren. Es soll ein Geschirr fuer Katzen und nicht fuer kleine Hunde sein, damit sie es nicht einfach ausziehen koennen und es auch nicht unbequem ist.

Zuerst soll sie sich in der Wohnung drangewoehnen mit den Geschirr rum zu laufen, dann mit einer Leine, und wenn alles prima klappt, duerft ihr beide raus.

Die ausgesuchte Gegend soll ruhig und Hundefrei sein. Katzen erforschen langsam das Gebiet, gucken sich alles genau an, und beschnuppern alle Ecken. Nur eine Katze die daran gewoenht ist spazieren zu gehen, wird die Spaziergaenge geniessen. Geht sie nur sehr selten raus, wird es fuer sie mehr Stress als Vergnuegen bedeuten.

UNSER HAUS:IHR REVIER. UEBER KATZEN UND MOEBELN


Katzen markieren ihr Revier nicht nur mit Uringeruch sondern auch mit ihren Krallen. Normalerweise strecken sie sich an Baumstaemmen aus und kratzen die Baumrinde, um sichtbare und riechbare Zeichen (ihre Fuesse haben Druesen, die ein, fuer uns unspuerbares Geruch, ausscheiden) zu hinterlassen, die andere Katzen schnell entdecken werden. Auch pflegen sie so ihre Krallen, indem die alte Aussenhuelle der Kralle, entfernt wird.

Nun koennen wir uns wohl vorstellen was passieren wird, wenn sie in einer Wohnung gehalten werden ohne Zugang zu Baeume oder geeignete Kratzflaechen. Natuerlich werden sie den teuren Sessel, den wunderschoenen Teppich oder irgendein Moebel, der ihrer Meinung nach gut dafuer geignet ist, voellig ankratzen. Zum Glueck kann man das vermeiden. Da die Katze nicht verstehen wird, dass sie unsere Moebel in Ruhe lassen soll, weil ihr Kratzverhalten angeboren ist, muessen wir ihr einen Kratzbaum dafuer besorgen.

Damit sie es nun auch gerne benutzt, sollen wir ein paar Dinge berucksichtigen. Erstmal muss der Kratzbaum gross genug und stabil sein, damit sich die Katze gut ausstrecken kann (wenigstens 80 cm) und der Baum, beim hochklettern und draufspringen, nicht umkippt.

Als Kratzoberflaeche wird Sisalstoff sehr gerne angenommen, die Oberflaeche ist rauh und reissfest.

Der Ort, wo der Kratzbaum gestellt wird, ist unheimlich wichtig. Steht es versteckt in einem Zimmer, wo niemand reingeht, wird die Katze es nie benutzen. Aber in der Naehe vom Lieblingsofa im Wohnzimmer, wird sie sich sehr wahrscheinlich nach einen Schlaefchen gerne austrecken. Auch am Eingang des Hauses, wo sie uns begruessen, werden sie gerne eine Kratzoberflaeche benutzen.

Wir werden sehr viel Geduld benoetigen, um eine Katze, die schon seit ewig an den Teppich kratzt, beizubringen, den neuen Kratzbaum zu gebrauchen. Aber gute Kratzbaeume, am geigneten Platz, werden immer gerne angenommen. Ist die Katze neu im Haus, wird sie schnell den Kratzbaum benutzen, wenn wir selbst mit unsere Fingernaegel daran kratzen, und am Kratzbaum mit ihr spielen.

Ausserdem lieben es Katzen, auf hohe Moeble oder Regale zu springen und klettern, und gute Sichtplaetze zu erobern. Wollt ihr ein Haustier besitzen, der nur ruhig auf den Boden bleibt, ist eine Katze als Haustier fuer euch nicht das Richtige.

Heutzutage gibt es eine grosse Vielfalt von Kratzbaeume, auch sogenannte Deckenspanner die bis zur Decke reichen, mit alle moegliche Farben und Formen.

Und nun denkt ihr alle, wie so ein Baum in eurer winzigen Wohnung reinpassen kann...!

Immer wenn wir vom Revier sprechen, ist nicht die Groesse der Wohnung der wichtigste Hauptgrund. Darf eine Katze auf verschiedene Hoehen steigen, z.B auf Regale, auf einem Schrank, usw., verdoppelt sich die Oberflaeche ihres Reviers. Eine Katze lebt gluecklicher, in einer kleinen Wohnung voller Verstecke und Klettermoeglichkeiten, als in einem riesiges, durchsichtiges Haus.
Die Krallen chirugisch zu entfernen (es wird eine Amputation der letzten Zehen durchgefuehrt) ist grausam, unmenschlich und unnoetig. Zum Glueck ist diese Operation in der EU verboten worden. Falls unsere Wohnungskatze sowieso die Moebel kratzt, koennen wir ihr die Krallenspitze etwas abschneiden. Katzen mit Auslauf brauchen ihre Krallen!!

WO SOLL...ODER WILL DIE KATZE SCHLAFEN?

Im Gegensatz zu Hunde, ist es schwer einer Katze beizubringen, in einem Bettchen auf den Boden zu schlafen. Sie suchen sich selbst gern verschiedene Plaetze aus: Sofa, Stuehle, Schrank, Bett... Wollen wir nicht, dass die Katze mit uns im Bett schlaeft, muessen wir die Schlafzimmertuer schliessen; sonst erscheint sie bestimmt mitten in der Nacht, um neben uns zu schlafen.

Ob die Katze im Bett schlafen darf, ist eine Entscheidung des Besitzers. Aber man soll es schon vom Anfang an entscheiden, die Katze wird sich daran problemlos gewoehnen. Ist sie daran gewoehnt mit uns zu schlafen, wird es schwer fuer sie zu verstehen sein, warum sie es ploetzlich nicht mehr tuen darf.

Katzen sind naechtliche Tiere, und sind aktiv, vor allem abends und frueh am morgen. Im Sommer, mit warmes Wetter wird dieses Verhalten deutlicher, sie schlafen lieber tagsueber, waehrend der Hitze. Deshalb gibt es viele Katzenbesitzer, die sich beschweren ihre Katzen lassen sie nicht schlafen. Man kann aber ihr Stundeplan, sogar bei junge Katzen, die immer sehr aktiv sind, etwas veraendern, damit sie uns nachts nicht so viel stoeren. Eine Katze die tagsueber viel gespielt hat, also nicht viel schlafen konnte, wird muede sein und mehr Stunden nachts ruhig aushalten. Und alle Katzen, erschoepft nach einem guten Jagdspiel, gefolgt von ein leckeres Abendessen, werden sehr gut schlafen!

Wecken sie euch frueh am Morgen auf, sollt ihr sie NIE sofort fuettern oder mit ihnen spielen, denn so lernen sie, dass sie unsere Aufmerksamkeit erregen, wenn sie uns belaestigen und dafuer sogar belohnt werden. Am besten, sie werden voellig ignoriert. Wir brauchen viel Geduld, aber die Katze wird lernen, dass sie mit diesen Verhalten nichts mit uns erreichen wird.

Jedenfalls ist es nicht wahr, dass gutgepflegte Katzen die im Bett schlafen, uns Krankheiten anstecken koennen. Eine gesunde Katze bedeutet absolut kein Risiko, weder fuer Kinder noch Erwachsene.

Und es ist so angenehm eine schnurrende Katze im Bett daneben zu haben...

URLAUB MIT KATZEN

Mit einer Katze gibt es ein zusaetzliches Familienmitglied, fuer das im Urlaub geplant werden muss.

Da Katzen meistens sehr ortsbedingt sind, muessen sie nicht unbedingt ins Urlaub mitgenommen werden. Soll die Reise „kurz“ sein (weniger als 2 Wochen), wird es fuer die Katze viel Stress bedeuten, da sie eigentlich, bevor sie sich im neuen Ort eingewoehnt hat, schon zuruckkommen wird. Sehr selbstsichere Katzen, die an das Reisen gewoehnt sind, werden sich schneller einer neuen Umgebung anpassen.

Auch wenn wir nicht mit der Katze reisen werden, ist es wichtig, einen Transportkorb zu kaufen, den wir auch fuer Tierarztbesuche gebrauchen koennen. Praktisch sind die aus hartem Kunststoff, die einfach zu reinigen sind.

Am vorteilhaftesten ist es, die Katze in ihrer vertrauten Umgebung zu lassen und dass sie von Verwandte oder Freunde taeglich besucht, gepflegt und wenn noetig, zum Tierarzt gebracht, wird.

Eine Katze soll nicht mehr als 2 bis 3 Tage, ganz alleine zu Hause bleiben, es kann ihr nicht nur etwas geschehen, sie wird auch bestimmt unter Stress leiden.

Als letzte Moeglichkeit gibt es Tierpensionen, wo die Tiere im Urlaub gelassen werden koennen. Hier kommt die Katze nicht nur in eine fremde Gegend, es fehlen ihr auch die Bezugspersonen. Bevor wir unsere Katze in so einer Pension lassen, muessen wir uns vom gutem Funktionieren, guter Hygiene, und Einzelhaltung der Tiere vergewissern. Das Personal muss katzenfreundlich sein, und es sollen lieber nur Katzen, keine Hunde, als Gaeste angenommen werden.

Patricia Alfaro Calleja

 

 
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